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Wenn du deine eigenen Worte tröstender findest als alle, die je von anderen gesagt wurden..diese Endlosschleife aus immer gleichen Erfahrungen, Erwartungen, Enttäuschungen, neuer Hoffnung, Rückzug. Es ist schlicht keine Lust mehr da, keine Energie, kein Sinn. Ich würde gern positiver sein und die Schmerzen in meinem Magen sind ein Zeichen dafür, diesen schier endlosen Haufen an seelischem Ballast endlich mal über Bord zu kippen. Doch wie so vieles ist auch das einfacher gesagt als getan. Ich weiß, dass die Vergangenheit nicht geändert werden kann, dass es schlauer ist, im Jetzt zu leben, überhaupt zu leben, dass andere nicht definieren wer ich bin aber sie tun es ja trotzdem immerzu, SIE grenzen mich ein, bestimmen wie ich zu sein habe. All das Wissen hilft doch nicht weiter. Ich bin nicht Herrin über meine Gedanken und sie schweifen immer und immer wieder ab und beschwören Vergangenes hinauf und von mal zu mal werde ich wütender und es setzt eine Gedankenlawine in Gang und was wäre wenn-Szenarien die absolut alle Seiten beleuchten. Nur, dass das nichts mehr bringt, weil es schon war. Vielleicht ist ein Grund dafür, alles durchzuspielen, um vorbereitet zu sein, für den Fall der Fälle, obwohl ich doch weiß, dass ich im Falle des Falles zu erstarrt bin um auch nur einen der gedanklich geschliffenen Abwehrskills abzurufen. Mein Denkapparat und auch sonst alles ist lahmgelegt- Kurzschluss. Oder die Sicherung brennt durch und Funken sprühen, das ist ebenso wenig zielführend. Ich bin im Moment gedanklich bei einem ganz anderen Thema, welches sich auch hinzieht wie Kaugummi aber das kommt dann später.
Fazit: Ein Kreis. Ich bin ein Kreis in einem Kreis in einem Kreis. Ich weiß nicht, wie ich sie durchbrechen kann. Vielleicht gar nicht. Da sind einfach Kreise und das ist keine Geometrie oder ein Wunderwerk, das ist eine durch und durch ermüdende Angelegenheit.-S.
01:21, kein Wunder.. -S.
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