10 Minuten- Gedankensalat

 Gedankensalat (short Version)

                

                                   *

Ich stehe in der Mitte des Zimmers, erstarrt,
mein Kopf ist blank, weiß wie ein leeres Blatt Papier.
Ich schaffe es nicht, einen vollständigen Satz zu formulieren.
Im nächsten Moment flimmert es vor meinen Augen, ich falle in tiefste, lichtlose, stumme Schwärze. 
Dieses grässliche Gefühl das ich zu schlucken versuche, es ist Verletztheit und Verwirrung und Enttäuschung und Entsetzen und es sind ..Worte.

Wilde, angriffslustige Worte, die irgendwo in meinen Eingeweiden, in meiner Blutbahn oder in meinem Kopf geboren wurden, sich vermischen und mit den gesammelten Gefühlen einmal durch meinen Körper fließen, schmerzhaft wie Lava, sich inmitten meines Halses bündeln und-
*
Da ist Leere und Angst, ich schiebe mich beiseite um ihnen Raum zu geben, ich schiebe mich so weit beiseite, bis ich fast nicht mehr da bin, bis ich mich selbst hasse weil ich mir nicht helfen kann.
*
Ich versuchte es anders zu sehen, eine andere Realitiät zu erschaffen, sie zu verstehen, sie zu schonen.
Aber es ist so, sie sind so und sie sind nicht bloß so, sie haben sich dazu entschieden.
*
Sie sind groß, sie sind überlebensgroß, sie sind mächtig, du hast Angst, du hast Albträume, du liebst sie.
*
Was sollst du sagen? Was kannst du schon sagen, es wird verdreht und von sich gewiesen und mit dem Finger auf dich gezeigt und nur wieder nach vagen Erklärungen gegraben und nach Entschuldigungen gesucht, die es doch schon lange nicht mehr gibt.
*
Ich hab euch doch verziehen aber ein weiteres Mal schaffe ich es nicht.

Dieses Mal nicht.-S.


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