10 Minuten (eher 24)- Gedankengänge
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"Hey diddle diddle, the cat and the fiddle, the cow jumped over the moon; the little dog laughed to see such sport, and the dish ran away with the spoon"~ Old English Nursery Rhyme
All diese Worte, die mal Gedanken waren.
Wenn ich mir anschaue, wie viele Wörter ich fabriziert habe, wie viele Endlosschleifen an Gedanken ihnen vorausgingen.
Im Epiphänomenalismus sind Gedanken letzten Endes nur ein Nebenprodukt, geradezu Schall und Rauch. Sie entstehen aber haben keinen Einfluss, keine Wirkung. Wir haben 'mentale Zustände, die aber keine kausale Rolle bei der Entstehung unseres Verhaltens spielen.'
Witzig, denn auch diese Theorie wurde erdacht, durchdacht und diese Gedanken in Worte verwandelt, sprich: in eine Aktion verwandelt. Spannend, zu glauben, irgendein mentaler Zustand hätte keinen direkten Draht zu einem Verhalten. Ohne einen mentalen Zustand gäbe es manche Werke von Van Gogh nicht. Sein mentaler Zustand ist direkt und ohne Umweg in seinen Pinsel geflossen. Kafkas mentaler Zustand springt dir in jeder seiner Zeilen zielgerade ins Gesicht und danach ins Herz.
Und wenn Gedanken nichts bewirken, ist es schon komisch sich an überhaupt irgendetwas zu halten oder an irgendetwas zu glauben, denn alles was wir lesen, alles was wir nutzen und worin wir leben entsprang mal einem Gedanken.
Ich kann an ein kariertes Lama denken, das angestrengt auf einem Hubbabubba kaut und eine gigantische, lilaschimmernde Blase fabriziert.
Dieser Gedanke ist nun ein Nebenprodukt irgendeines Prozesses in meinem Gehirn, ich kann ihn natürlich als solches betrachten und vorbeiziehen lassen, wie die Wolke, die aussieht wie ein Hund, aber auch dieser Gedanke ist nur Rauch und nichtig.
Ich könnte aber auch an dem Gedanken festhalten und ihn malen oder in Worte verwandeln, was doch wesentlich spannender, amüsanter ist, finde ich.
Meiner Ansicht nach denkt man keinen einzigen Gedanken ohne Grund. Welcher das ist, ist sicher nicht immer logisch oder leicht zu identifizieren.
Und ja, manchmal täuscht man sich und manchmal löst der Körper Alarm aus, obwohl eigentlich kein Grund zu erkennen ist.
Aber nur weil wir ihn nicht erkennen heißt es nicht, dass es
keinen gibt.
Vielleicht löst der Körper Alarm aus eben weil wir nicht zuhören und unseren Gedanken kein Gehör schenken, keine Leinwand bieten, auf denen sie sich austoben können.
Jedes einzelne Meisterwerk, jedes einzelne Buch, jede einzelne philosophische Schrift entsprang mal einem ersten Gedanken.
Zu glauben, es hätte keine Wirkung, würde keinen Einfluss nehmen, ist nicht verbunden mit der Welt, mit deinem Körper, ist einfach an sich ein wilder Gedanke.
Vielleicht verstehe ich die Theorie falsch, wer da tiefere Einblicke hat, gerne schreiben, das interessiert mich sehr.
Aber es ist sicherlich hier und da besser, nicht jedem Gedanken so viel Macht zu geben. Hitler zum Beispiel hätte gut daran getan, seinen dunklen Phantasien keinen Raum zu geben oder sie eher künstlerisch zu verarbeiten, anstatt die halbe Welt ins Unglück zu stürzen.
Trump dagegen sollte vielleicht noch zweimal mehr seine Gedanken überdenken und nicht jedem Impuls Raum geben und sich selbst und seine Gedanken zu sehr fühlen und sie glorreich zu finden. Zwischen seinen mentalen Abfallprodukten und einer direkt danach ausgeführten Handlung gibt es keinerlei Barriere. Ich rechne jeden Tag damit dass er sich selbst krönt und dann mit einer viel zu gigantischen Krone auf seinem Haupt herumstolziert und das Weiße Haus komplett mit Gold überstreicht. Und sich selbst gleich mit. *Goldfinger-Titelsong ertönt*
Kurzer Einschub.
Kennt ihr Idiocracy?
Das ist ein Film aus 2006, die beiden Protagonisten sind ein bisschen einfach gestrickt und durch gewisse Umstände (ein Geheimprojekt) landen sie in den USA der Zukunft. Alles ist vermüllt und die Menschen sind unerträglich stumpf und lethargisch und wahnsinnig dumm. Und plötzlich sind diese beiden Dumpfbacken die schlausten Menschen und irgendwie die Hoffnung der Menschheit.
Das war so schwer zu ertragen, wie doof die Leute im Film sind. Mittlerweile wirkt die Realität ja tatsächlich mehr und mehr wie eine Karikatur ihrer selbst.
Ich konnte den Film jedenfalls nicht zuende schauen und jetzt sieht es gar nicht mehr so unwahrscheinlich aus, dass das tatsächlich mal wahr werden könnte.
Oh, Mann.-S.
Liebe Silver, ein guter Beitrag, der mich noch eine Weile beschäftigen wird. Ich mache das ja oft, Gedanken in Worte pressen, damit ein Gedicht draus wird. Mir spielt dabei auch die Fantasie ins Hirn. Mit ihr kann ich Gedanken verschönen oder sie abdriften lassen ins Tiefe. Und toll ist, dass jede und jeder doch auch über unsere Gedanken noch anders denken kann. Alle haben oft eine andere Vorstellung vom selbst Gedachten.
AntwortenLöschenDanke für diese Anregung zum Nachdenken.
Herzlichst, Edith
Hallo Edith, vielen Dank für deine Gedanken!:)
LöschenHey :) Jetzt bin ich an deinem Text hier auch direkt noch hängen geblieben :D
AntwortenLöschenSolche Gedankenspiele mag ich - was ja wieder passend ist. Denn für mich resultiert alles aus den Gedanken, aus was auch sonst... alles was wir tun entspringt ja einem Impuls und wo kommt er her wenn nicht aus unseren Köpfen?
Deine Bilder im Text haben mich grade fasziniert xD Das Lama hab ich direkt vor mir gesehen - ebenso den königlichen Trump - eine schöne Parodie, die lustig wäre wenn sie nicht gleichzeitig so traurig wäre...
Den Film hab ich tatsächlich gesehen, zumindest so teilweise. Eher zufällig. Ist noch gar nicht so lange her, vielleicht 2 Jahre? Filme schaue ich ja nur noch selten, ich guck meist nur noch Serien und das auch eher wenig. War witzig gemacht, auch wenn ich die Komik nicht so lustig fand, ich hab eh einen seltsamen Humor ^^ Aber die Botschaft ist klar und oft viel zu nahe an der Realität...
Liebste Grüße, Aleshanee
Hallo Aleshanee (schöner Name btw!), danke für deinen Kommentar.
LöschenHabe zu der Theorie nochmal recherchiert weil ich sie besser verstehen wollte, für einen eigenen Beitrag reicht es wohl nicht aber hier:
Gedanke und Handlung entstehen parallel aus derselben physischen Ursache. Der Gedanke wirkt nicht auf die Handlung, auch wenn es so scheint.
Bewusstsein ist nicht physisch aber abhängig davon. Ideen kommen aus einem physischen Prozess, nicht aus einem eigenständig wirksamen Geist. Etwas Nicht Physisches= keine physische Wirkung.
Wie ein Körper, der einen Schatten wirft, der Schatten aber keine Wirkung auf den Körper hat. Der Gedanke ist dabei nur der Schatten.
Aber.
Gehirnaktivität kostet Ressourcen.
Erlebnisse wie Aufmerksamkeit, Motivation, Schmerz sind komplex.
Wenn sie nichts bewirken, warum hat die Evolution sie begünstigt?
Eine unnütze oder wirkungslose Funktion würde nicht stabil bleiben.
Wir erleben komplexe mentale Inhalte: Planen, Strukturieren, Imaginieren, Entscheiden
Warum hat also ein Schattensystem so eine Ordnung, eine Struktur?
Epiphänomenalismus wirkt unlogisch weil:
-erklärt nicht, warum Bewusstsein existiert
-widerspricht unserem Erleben von Entscheidung >Handlung
-macht die bewusste Welt kausal blind
-produziert unnötigen ontologischen Ballast
-unklarer Status der mentalen Welt (real aber keine Wirkung)
-die Schattentheorie wirkt kontraintuitiv und unnötig kompliziert
Passender:
•Nichtreduktiver Physikalismus
•Identitätstheorie
•Funktionalismus
Die drei Theorien (gibt noch mehr), klingen plausibler für unser Empfinden und Erleben finde ich.
Von Serien bin ich auch etwas abgekommen aber die üblichen Verdächtigen sind noch übrig: Stranger Things(letzte Staffel) und Wednesday. Dann noch Animes (unvergessen und immer eine Empfehlung wert u.a. Assassination Classroom), was ich auch mochte war Angel of death oder der Klassiker schlechthin: Death Note (viel death aber wirklich seerhr gut) sowie koreanische Dramen (zuletzt gesehen aber nicht aktuell: Love to hate you, hat auch eine akzeptable Länge, die sind ja gerne mal extrem lang, sowohl die einzelnen Folgenlängen als auch die Anzahl der Folgen) aber ja, ist natürlich alles Geschmackssache. Luzifer wollte ich noch schauen (ist irgendwie ein roter Faden erkennbar? Haha)
Ein seltsamer Humor ist immer gut:)
Liebe Grüße,
Silver
Okay, das ist mir etwas zu hoch *lach* Da sind viele Wörter dabei die ich nicht kenne :) Und auch wenn hier viel geforscht wird und Erkenntnisse erlangt werden, sind das dennoch "nur" Theorien. Und wie so viele Theorien, können sie irgendwann widerlegt werden. Ich glaube, dass wir das ganze nie wirklich erfassen können, dafür sind wir nicht geschaffen (wenn ich mir das Universum vor Augen halte)
LöschenIch glaube, das alles zusammenhängt - wenn man sich ein bisschen auch mit Astrophysik auseinandersetzt, bleibt da gar kein anderer Weg - aus meiner Sicht.
Alles was man tut, tut man aus einem Grund - aber woher kommt der? Da bin ich der Überzeugung: aus meinen Unterbewussten, also eben aus den Gedanken, Gefühlen, Erfahrungen - nicht andersrum.
Ich kann hier nur aus meinem eigenen Erfahrungswert schöpfen oder aus den Gedanken, die ich mir dazu gemacht habe. Ich bin weit davon entfernt, mir hier viel Wissen darüber angeeignet zu haben, aber ich höre bei sowas immer gerne auf mein Bauchgefühl ;)
Hallo,
Löschenhaha, ja, es wirkt ziemlich kompliziert ist es aber nicht.
Ich mag sowas ja, also sich miz sowas zu beschäftigen, hält den Geist geschmeidig.
Eben weil wir komplex sind u.a. passen die drei unten genannten Theorien besser.
Der Epiphänomenalismus geht einen unnötigen Umweg, erklärt bzw erkennt manche Dinge nicht an, die aber empfunden und erlebt werden.
Mit Theorien versucht man, Dinge oder Vorgänge zu erklären, für die man noch keine handfesten Beweise hat.
Ich finde das legitim. Wir wollen wissen, wir wollen verstehen.
Die Urknall-Theorie ist bekannt, ja, okay aber was war DAVOR. Sollte es wirklich so viele günstige Zufälle gegeben haben, die zufällig alle auf einmal aufgetreten sind um unsere Galaxie zu erschaffen, unsere Erde, die in der perfekten Schieflage und Entfernung zur Sonne geraten ist um Jahreszeiten zu schaffen und nicht gegrillt zu werden? Und dann erst die Lebewesen. Man kann es ewig weiterspinnen. Warum ist das Universum da, was ist 'dahinter', warum dehnt es sich aus, ist da also Raum, um sich auszudehnen? Und immer so weiter.
Bauchgefühl könnten man so spontan gedacht auch mit Instinkt gleichsetzen.
Wir haben viele Fähigkeiten, die in der modernen Welt eingeschlafen sind, oder die wir nicht mehr richtig wahrnehmen.
Endlos interessantes Thema :D
Ich mag solche Gedankenspiele auch sehr, aber ich nehme mir viel zu wenig Zeit dafür ;)
LöschenNatürlich muss man Theorien entwickeln, diese führen ja dann irgendwann meist auch zu einem "richtigen" Ergebnis, aber ich lasse mich von meinen Überzeugungen oft schwer abbringen. Früher hab ich einiges zu solchen Themen gelesen und dadurch schon eine Linie in meinen Gedanken dazu, von der man mich schwer abbringen kann...
Naja, günstige Zufälle gibt es sicher, vor allem bei der Auswahl an Sternen und Planeten, die das Universum bietet. Ich nehme schon an dass es da eine Menge "Leben" und Lebensformen gibt, wir sind da sicher nicht die "Krone" sondern eine Art von vielen. Gerade wenn man sich anschaut wie riesig alles um uns herum ist (ich meine hier die Galaxien) wäre es für mich vermessen zu sagen, wir sind die einzigen :D
Die Frage was war vor dem Urknall oder was ist "hinter" den "Grenzen" des Universums sind - glaube ich - Dinge die wir wahrscheinlich nie erfassen können mit unserem Verstand. Ich kann mich da natürlich auch täuschen. Aber ich glaube es dennoch nicht.
Für mich war vor dem Urknall das gleich wie jetzt. Alles zieht sich wieder zusammen in die schwarzen Löcher, bis am Ende wieder ein einziges schwarzes Loch übrig ist, aus dem wieder ein Urknall entsteht.
Und ja, ich weiß *lach* demgegenüber steht, dass sich die ja ausbreiten und wie sollen diese einzeln verstreuten schwarzen Löcher wieder zusammenfinden? Ich hab keine Ahnung ^^
Bauchgefühl oder Instinkt oder wie auch immer .. ja, da bin ich auch überzeugt dass wir hier vieles verloren haben. Man weiß ja, dass manche Völker die Ley Linien spüren konnten/können, oder die Himmelsrichtungen einfach wissen - alles Sachen die wir verlernt haben weil wir es schlicht nicht mehr brauchen. Sehr schade. Aber da schlummert noch einiges in uns. Allerdings sind wir ja irgendwann eh nicht mehr da wenn die Sonne zu sehr wächst ;) Die Menschen werden nicht unendlich leben, außer wir breiten uns im All aus, mal schauen was die Zukunft bringt ^^
Und ja, das sind endlose Themen, weil eins zum anderen führt ;)
Hey, mich betrübt es auch sehr, dass wir wohl nie erfahren werden, was 'vorher' war oder 'dahinter' ist. Mir war lange gar nicht klar dass unsere gesamte Galaxie durchs Weltall rast, mit satten 2,1 Mio km/h. Als mir das klar wurde (irgendwie hatte ich den Eindruck, dass das gar nicht so oft und expilizit erwähnt wird) war ich echt geflasht.
LöschenEs gibt auch die Hypothese, dass wir uns (also unser Sonnensystem)in einem schwarzen Loch befinden, wofür es aber keine Beweise gibt.
Ja, irgendwann ist der Ofen aus, wenn die Sonne stirbt (und das wird sie, irgendwann), sterben wir auch. Wenn wir uns nicht schon vorher selbst auslöschen.
Ach ja, das sind so Dimensionen in unserem All, die manchmal gar nicht in meinen Kopf passen wollen:)
Liebe Grüße!
Ja genau, das meine ich damit, da komme ich gedanklich nicht mehr hinterher bzw. mit meinem kleinen Verstand *lach* Das ist alles zu groß, da sind wir nicht mal mehr Ameisen, so winzig sind wir im Vergleich ;)
LöschenGerade die Galaxie kann ich mir nicht vorstellen, ich tu mich schon schwer, dass unsere Erde so eine irre Geschwindigkeit hat und sich dreht, ohne dass wir es merken. Da verknotet sich mein Verstand :D
Dennoch haben die Menschen schon echt viel herausgefunden mit unseren beschränkten Mitteln.
Dass wir uns "in" einem schwarzen Loch befinden hab ich tatsächlich noch nie gehört.
Ich hab gelesen, dass es einige schwarze Löcher gibt in unserer Galaxie und eins davon ist ziemlich groß und gar nicht so weit weg (also wenn man die Dimensionen im All betrachtet) Sorgen machen müssen wir uns deswegen nicht xD
Aber in der Mitte unserer Galaxie ist ein immens großes schwarzes Loch, um das die Galaxie kreist. Ich weiß die Daten nicht mehr, aber das ist wirklich wirklich riesig. Deshalb denke ich dass alle Galaxien um solche schwarzen Löcher kreisen, was bedeuten würde, dass sich alle irgendwann um diese zusammenziehen. Das wird von vielen Wissenschaftlern auch vermutet, also eine Theorie ist das zumindest. Und dass irgendwann nur noch diese "Klumpen" in einem ansonsten leeren All herumschwirren.
Wie diese dann zusammenfinden sollen zu einem erneuten Urknall ist mir allerdings ein Rätsel ;)
Da gibt es ein ziemlich cooles Video auf youtube, da wird im Zeitraffer gezeigt, wie sich das All entwickeln könnte
https://www.youtube.com/watch?v=uD4izuDMUQA&t=223s
Hey, das ist alles echt spannend. Hier was ich noch dazu gefunden habe:
LöschenDiese Theorie besagt, dass unser Universum aus einem Schwarzen Loch in einem anderen Universum entstanden sein könnte und wir uns daher im Inneren eines Schwarzen Lochs befinden. Eine aktuelle Beobachtung, dass viele Galaxien eine bevorzugte Rotationsrichtung haben, könnte eine Stütze für dieses Modell sein, obwohl auch andere Erklärungen dafür existieren.
• Das Modell:
Nach der Theorie von Nikodem Poplawski könnte unser Universum aus einem "Samen" entstanden sein, der sich im Inneren eines Schwarzen Lochs befand. Dieser Samen habe sich dann durch einen "Big Bounce" zu unserem Universum entwickelt, anstatt durch einen traditionellen Urknall.
• Bewegung der Milchstraße:
Die Milchstraße und ihre Nachbargalaxien bewegen sich auf den Großen Attraktor zu. Diese Bewegung ist so stark, dass sie die allgemeine Expansion des Universums überlagert.
• Forschungsergebnisse:
Neuere Forschungen haben ergeben, dass der Große Attraktor nicht die gesamte Anziehungskraft erklärt, die auf die Milchstraße wirkt. Es wird vermutet, dass eine noch größere Galaxienstruktur jenseits des Attraktors existiert.
Crazy. Unsere Galaxie soll ja Berechnungen zufolge irgendwann mit einer anderen kollidieren (mit der Andromedar-Galaxie), weil die sich auch auf den Großen Attraktor zubewegt aber wir können uns entspannen- das dauert noch einige Milliarden Jahre-puh.
Danke für den Link, schaue ich mal!
Einen schönen Tag dir:)
P.S. natürlich die Andromeda-Galaxie, ohne r, muss immer an das Dromedar denken und das hat ja nun gar nichts damit zu tun, haha
LöschenAhhh ok, jetzt hab ich das mit dem Schwarzen Loch verstanden! Das sprengt dann aber die Dimensionen über die ich nachdenken kann *lach*
LöschenEs heißt ja, in einem schwarzen Loch vergeht keine Zeit - wobei die, die in dem schwarzen Loch sind, es natürlich nicht merken - also kann das an sich schon sein...
Was mir dann dazu einfällt, besteht dann alles aus schwarzen Löchern??? Da gibt es ja dann immer auch ein außen, wo für das hin???
Das sind Gedanken, die unseren menschlichen Horizont einfach überschreiten, zumindest momentan, und ich glaube auch nicht, dass wir es entschlüsseln werden, bevor die Sonne implodiert xD
ABER ich finde es wirklich spannend, darüber nachzudenken und zu diskutieren. Das wirft alles immer so viele Fragen auf. Auch und vor allem in philosophischer Sicht. Denn für was (!!!) ist dieses ganze Konstrukt eigentlich da únd warum? ;)
Das übersteigt auch meine Vorstellungskraft und oh mein Gott ja, diese Frage..warum und wozu dieser ganze Bums hier?
LöschenNicht nur wir, hier auf der Erde, sondern das alles.
Vielleicht war wirklich alles ein gigantisch großer Zufall und wir und überhaupt das Leben auf der Erde ein Ergebnis dieses unglaublichen Zufalls (auch wenn das Leben woanders ja nicht diese kleinen grünen Männchen sein müssen also irgendwo menschenähnlich, sondern es könnte ganz anders aussehen, so wie Amöben, Bakterien, so in die Richtung oder völlig anders) Aber..ich glaube es nicht. Ich glaube nicht an eine Art Leben außerhalb unserer Erde Was unsere Existenz irgendwie auf eine Art, die ich gerade nicht erklären kann, wahnsinnig traurig macht. Egal wo wir uns befinden oder woher wir kommen.
Die unglaubliche Einzigartigkeit, die unfassbare Zufälligkeit unserer Existenz müsste uns so demütig und dankbar machen aber der Mensch ist auf seine Art unglaublich selbstzerstörerisch und dumm.
Wenn die Berechnung sich bewarheitet und wir in 4 Milliarden Jahren ausgelöscht werden, wird eh kein Mensch mehr da sein um das mitzuerleben.
Das wäre dann wohl meine Theorie. Positiver wird es heute nicht mehr.
Es ist schon grotesk, dass wir hier auf der einzigartigen Erde wandeln und uns Gedanken ums Abendessen machen und Stranger Things wegsuchten während wir mit 1,9 Mio km/h durch ein kaltes, endlosrs All rasen, eh, mein Kopf brennt.
Liebe Grüße!
Das übersteigt auch meine Vorstellungskraft und oh mein Gott ja, diese Frage..warum und wozu dieser ganze Bums hier?
LöschenNicht nur wir, hier auf der Erde, sondern das alles.
Vielleicht war wirklich alles ein gigantisch großer Zufall und wir und überhaupt das Leben auf der Erde ein Ergebnis dieses unglaublichen Zufalls (auch wenn das Leben woanders ja nicht diese kleinen grünen Männchen sein müssen also irgendwo menschenähnlich, sondern es könnte ganz anders aussehen, so wie Amöben, Bakterien, so in die Richtung oder völlig anders) Aber..ich glaube es nicht. Ich glaube nicht an eine Art Leben außerhalb unserer Erde Was unsere Existenz irgendwie auf eine Art, die ich gerade nicht erklären kann, wahnsinnig traurig macht. Egal wo wir uns befinden oder woher wir kommen.
Die unglaubliche Einzigartigkeit, die unfassbare Zufälligkeit unserer Existenz müsste uns so demütig und dankbar machen aber der Mensch ist auf seine Art unglaublich selbstzerstörerisch und dumm.
Wenn die Berechnung sich bewarheitet und wir in 4 Milliarden Jahren ausgelöscht werden, wird eh kein Mensch mehr da sein um das mitzuerleben.
Das wäre dann wohl meine Theorie. Positiver wird es heute nicht mehr.
Es ist schon grotesk, dass wir hier auf der einzigartigen Erde wandeln und uns Gedanken ums Abendessen machen und Stranger Things wegsuchten während wir mit 1,9 Mio km/h durch ein kaltes, endlosrs All rasen, eh, mein Kopf brennt.
Liebe Grüße!
Also ich bin mir tatsächlich sicher, dass es woanders auch noch Leben gibt, dafür ist mir das Universum zu groß, als dass wir "allein" wären. Wozu oder warum es das alles gibt, das werden wir wohl nie herausfinden, aber das macht dieses "Wunder" für mich auch irgendwie aus :)
LöschenWas mir bei dieser ganzen Thematik irgendwie fehlt, ein Gedanke, der mich seit längerem umtreibt, ist: wir sind doch auch 'Aliens'? Wir 'leben' im All, rasen durch das Weltall, leben auf einem Planeten. Guck dir doch an wie wir aussehen, schon merkwürdig. Guck dir manche Pflanzen an, Lebewesen der Tiefsee, leuchtende Kalmare, Kalmare allgemein oder Quallen. Oder eine Raupe bzw dann Schmetterling, hä, das nehmen wir so hin, jo, Metamorphose halt, wie abgefahren das ist! Wir suchen nach anderen(!) Aliens, unsere Existenz ist ebenso krass wie die Vorstellung einer übertrieben intelligenten und fortschrittlichen Alien-Rasse. Womöglich ist das aber bloß irgendein Urschleim.
LöschenWir sind schon heftig intelligent und unsere Entwicklung beachtlich.
Woher auch immer diese Sehnsucht nach einem höheren, weisen, besseren Wesen kommt. Weiß nicht, dieser Aspekt, also das wir ja auch irgendwo Aliens sind, habe ich so noch nicht vernommen. Dabei ist das so klar. Frage mich warum wir so nach außerirdischem Leben suchen da wir nichtmal mit Leuten klarkommen, die nicht in unserem Land geboren wurden. Also, manche Menschen, nicht alle.
Hoch interessant jedenfalls.
Liebe Grüße!
Was mir bei dieser ganzen Thematik irgendwie fehlt, ein Gedanke, der mich seit längerem umtreibt, ist: wir sind doch auch 'Aliens'? Wir 'leben' im All, rasen durch das Weltall, leben auf einem Planeten. Guck dir doch an wie wir aussehen, schon merkwürdig. Guck dir manche Pflanzen an, Lebewesen der Tiefsee, leuchtende Kalmare, Kalmare allgemein oder Quallen. Oder eine Raupe bzw dann Schmetterling, hä, das nehmen wir so hin, jo, Metamorphose halt, wie abgefahren das ist! Wir suchen nach anderen(!) Aliens, unsere Existenz ist ebenso krass wie die Vorstellung einer übertrieben intelligenten und fortschrittlichen Alien-Rasse. Womöglich ist das aber bloß irgendein Urschleim.
LöschenWir sind schon heftig intelligent und unsere Entwicklung beachtlich.
Woher auch immer diese Sehnsucht nach einem höheren, weisen, besseren Wesen kommt. Weiß nicht, dieser Aspekt, also das wir ja auch irgendwo Aliens sind, habe ich so noch nicht vernommen. Dabei ist das so klar. Frage mich warum wir so nach außerirdischem Leben suchen da wir nichtmal mit Leuten klarkommen, die nicht in unserem Land geboren wurden. Also, manche Menschen, nicht alle.
Hoch interessant jedenfalls.
Liebe Grüße!
Weil die Menschen so extrem egozentrisch sind und sich als Krone der Schöpfung sehen ;)
LöschenUnd ja, an sich sind wir natürlich auch Aliens - es kommt halt drauf an, wie man den Begriff definiert. Eigentlich sind es ja, wie du sagst: außer-irdische. Also Lebewesen die nicht von unserer Erde stammen.
Viele Menschen sich sich als Zentrum des Universums und alles andere sind eben Aliens oder Außerirdische :D
Klar, eigentlich sollte man mal das Augenmerk darauf legen, was hier alles auf der Erde los ist, da gibt es so eine Fülle an Leben und unglaublichem, an Land, in der Luft und im Meer, aber das scheint für viele einfach schon so alltäglich, dass sie nicht mehr Staunen können. Und das ist schade.
Der Wunsch, andere Lebewesen zu entdecken, also im All, das ist ganz normal denke ich. Wir haben ja doch ein bisschen was herausgefunden mittlerweile, über den Weltraum, wir wissen wie viele Sterne und Planeten es gibt, da stellt sich ganz einfach die Frage, ob es dort auch Lebewesen gibt. Wie sie leben, wie sie aussehen, was läuft anders bzw. machen sie es besser, schlechter. Ich denke das sind so typische Fragen, die den Menschen dabei durch den Kopf gehen.
Überhaupt das Entdecken, das haben wir ja irgendwie im Blut. Entdecken wollten ja viele, die Welt kennenlernen, suchen ob es noch andere Kontinente gibt, oder fällt man über auf den Meer über den Rand xD Du weißt, was ich meine. Menschen sind einfach neugierig...
Einerseits finde ich es natürlich schon spannend. Wenn die Wissenschaftler nicht so neugierig wären wüssten wir nichts, dann würden wir noch dafür beten, dass die Sonne jeden Tag wieder auftaucht.
Aber wir verlieren eben auch den Blick für die vielen schönen Dinge, die uns hier umgeben und die vielen Wunder auf unserer Erde.
Und ja, wir sehen schon seltsam aus *lach* Und sehr viele Tiere sehen auch äußerst seltsam aus xD Nur schade dass wir nicht mehr im Einklang leben und so vieles zerstören... aber wie oben schon gesagt, in ein paar Millionen Jahren kräht kein Hahn mehr danach ^^