Unter Null
*
Es ist immer an der Grenze, als würde etwas unmittelbar bevorstehen.
Etwas unbestimmtes, warnendes.
Wie der Schwindel beim Tanz auf dem Drahtseil.
Die Hitze beim Spiel mit dem Feuer.
Die unheimliche Stille, Sekunden vor einem Erdbeben.
Wie der Schrecken im schlimmsten Moment in einem Alptraum.
Ich blinzle, der Puls pocht hart an meinem Hals.
Die Eiseskälte kommt nicht von draußen.
Sie entspringt einem tiefen, fernen Punkt zwischen meinen Rippen, kriecht Knochen für Knochen meine Wirbelsäule empor und lässt mich in der Zeit erstarrt zurück.
Diese Momente, diese verdammten, gefürchteten Momente. Mehr als ein Augenblick ist es nicht aber so gewaltig und erdrückend wie nichts vergleichbares.
Es ist immer an der Grenze zu etwas unaussprechlichem, etwas, von dem ich nie weiß ob es auch unausweichlich werden kann.-S.
Wie der Schwindel beim Tanz auf dem Drahtseil.
Die Hitze beim Spiel mit dem Feuer.
Die unheimliche Stille, Sekunden vor einem Erdbeben.
Wie der Schrecken im schlimmsten Moment in einem Alptraum.
Ich blinzle, der Puls pocht hart an meinem Hals.
Die Eiseskälte kommt nicht von draußen.
Sie entspringt einem tiefen, fernen Punkt zwischen meinen Rippen, kriecht Knochen für Knochen meine Wirbelsäule empor und lässt mich in der Zeit erstarrt zurück.
Diese Momente, diese verdammten, gefürchteten Momente. Mehr als ein Augenblick ist es nicht aber so gewaltig und erdrückend wie nichts vergleichbares.
Es ist immer an der Grenze zu etwas unaussprechlichem, etwas, von dem ich nie weiß ob es auch unausweichlich werden kann.-S.
Das sind erschreckende Momente, das glaube ich dir, vor allem, weil alles so ungefragt kommt, so plötzlich aus dem Nichts heraus. Es zeigt, dass es gewaltig tief drinnen schlummert, dass es immer da ist.
AntwortenLöschenWarum wird dem so viel Raum im Menschen gegeben? Was ist da schon das Verarbeiten, es hilft sicher nur eine wenige Zeit ....
Liebe Silver, ein rüttelnder Text, ein schmerzvoller...
Dir wünsche ich heut Frühlingssonne bis tief in dein Herz.
Ja, ich kann wieder schreiben, mein Laptop hatte den Geist aufgegeben.
Liebe Grüße
Edith
Danke dir:)
LöschenOh no, konntest du nicht ersatzweise vom Handy aus schreiben?
Aber schön dass alles wieder funktioniert, hatte mich schon über deine Abwesenheit gewundert. Zum Glück war es 'nur' die Technik.
Heute ist es eigentlich so perfekt, die Sonne scheint, blauer Himmel aber noch/wieder kühle Luft. Fast kalt.
Liebe Grüße und auch viel Sonne für dich!
Danke dir:)
LöschenOh no, konntest du nicht ersatzweise vom Handy aus schreiben?
Aber schön dass alles wieder funktioniert, hatte mich schon über deine Abwesenheit gewundert. Zum Glück war es 'nur' die Technik.
Heute ist es eigentlich so perfekt, die Sonne scheint, blauer Himmel aber noch/wieder kühle Luft. Fast kalt.
Liebe Grüße und auch viel Sonne für dich!
Gänsehaut !
AntwortenLöschen'Wie der Schwindel beim Tanz auf dem Drahtseil.' Richtig atemraubend geschrieben!
Liebste Grüße
Cyra
.
https://bedeutungsvolle-momente.blogspot.com/
Hallo Cyra,
Löschenoh, vielen Dank, freut mich sehr dass es dir gefällt:)
Dein Text erzeugt eine starke, beinahe körperlich spürbare Spannung. Diese Bilder vom Drahtseil, vom Feuer, von der unheimlichen Stille vor dem Beben – sie lassen einen nicht los.
AntwortenLöschenBesonders beeindruckt mich, wie du dieses Gefühl des „An-der-Grenze-Seins“ in Worte fasst. Es bleibt unausgesprochen und gerade deshalb so intensiv. Danke, dass du diesen Moment mit uns teilst.
Hallo Silver,
AntwortenLöschenhui, das hast du aber sehr gut beschrieben. Ich konnte mich beim Lesen richtig reinversetzen.
Ein sehr bedrückender, unglaublich ängstigender Moment. Ich kriegs mit Worten kaum gegriffen, aber ich hab's beim Lesen gespürt.
Danke dafür!
Liebe Grüße
Tanja