Leseliste&Empfehlungen
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Wird gerade noch gehört: Ihr wollt es dunkler, Stephen King
Bei Ihr wollt es dunkler bin ich ein ganzes Stück vorangekommen, ich habe, glaube ich, gut 4 Geschichten durch und die sind jede für sich, recht gelungen und typisch Stephen King. Oft entspringt das Grauen einer alltäglichen Situation, was das Ganze noch bedrückender macht und King ist einfach grandios darin.
Gerade begonnen: Tokioregen von Yasmin Shakarami. Kann ich noch nicht viel zu sagen. Eventuell bin ich etwas weg von der Jugendliteratur und möglicherweise ist es manchmal für mich besser es zu lesen als zu hören. Eine ErzählerInnenstimme nimmt viel vorweg, transportiert bereits Emotionen und einen Charakter und ich denke, manchmal tut es der Geschichte nicht gut. Vielleicht muss ich mich da einfach weiter reinhören, es wird auf jeden Fall beendet, ob weiter als Hörbuch oder eben selbst gelesen.
Lese ich gerade: Set my heart on fire von Izumi Suzuki, bisher ist es interessant, man rutscht so durch die Seiten, erfährt ein bisschen über die Musikszene der 70er und wie nebenbei etwas persönliches, u.a. ihr Verhältnis zu Männern,; wie Dussmann es formuliert: She kept her relationships short but complicated oder um es mit ihren Worten zu sagen: 'For me there’s little distance between loving and hating someone.'
Beendet habe ich Dream of the Cemetery, ein kleines feines Buch, nichts weltbewegendes, möglicherweise ein Erstlingswerk des Autors aber dennoch ganz gut zu lesen. Ein interessantes Konzept, phantastisch, traumartig.
Es ist auf Englisch aber gut verständlich, es ist nicht besonders kompliziert geschrieben. Die Illustrationen wirken kindlich, eine schöne Untermalung der Geschichte.
Ebenfalls beendet habe ich Tiefe Wasser von Patricia Highsmith, dazu folgt noch ein extra Eintrag.
Ein weiterer Klassiker und auch beendet: Vertigo von Pierre Boileau und Thomas Narcejac, verfilmt von Alfred Hitchcock. Der Film zählt zu einem meiner Lieblingsfilme.
Das Buch ist toll, was soll ich sagen, die Geschichte ist einfach gut.
Inhalt:
Der reiche Industrielle Gévigne beauftragt seinen alten Studienfreund Roger Flavières damit, seine Frau Madeleine zu beschatten, da sie in letzter Zeit ein äußerst merkwürdiges Verhalten an den Tag legt. Sie scheint dann wie in Trance, spaziert umher ohne sich später daran erinnern zu können.
Der ehemalige Polizist Flavières, durch ein Trauma belastet, weswegen er seinen Dienst aufgeben musste, zögert zunächst den Auftrag anzunehmen.
Doch Gévigne bittet ihn verzweifelt, da auch Ärzte keinen Grund für die Trance feststellen konnten.
Er erwähnt, dass ihre Urgroßmutter an einer Art Geistesschwäche litt, wovon Madeleine aber nichts weiß.
Schließlich nimmt Flavières den Fall an und schon bald ist er fasziniert von der schönen Madeleine, verliebt sich hoffnungslos in sie. Nachdem er ihr das Leben rettet, was er Gévigne jedoch zunächst verschweigt, erwähnt Gévigne den Suizid von Pauline, Madeleines Urgroßmutter, die als verrückt galt und Gévigne beteuert, Madeleine könne nichts darüber wissen. Schon bald findet sich Flavières verwickelt zwischen Traumvorstellung und Realität und als Teil eines ungeheuerlichen Plans wieder, den er wild entschlossen ist, zu lüften.
Ich habe festgestellt, dass ich das Buch bereits gelesen habe (ich dachte, ich hätte es nicht zu Ende gelesen und war dann so gefesselt, das ich einfach weitergelesen habe), aber das ist nicht weiter schlimm, ich würde es auch noch ein drittes Mal lesen:)
Noch ein Klassiker den ich ausgegraben habe ist Wem die Stunde schlägt von Ernest Hemingway.
Die Geschichte spielt im spanischen Bürgerkrieg.
Inhalt: Der Amerikaner Robert soll hinter feindlichen Linien eine Brücke sprengen, um einen Gegenangriff von Francos faschistischen Truppen zu verhindern, was mehr oder weniger einem Selbstmordkommando gleicht.
Er verliebt sich in Maria, die ein traumatischen Erlebnis durch die Faschisten erlebte und er hadert, im Angesicht des Todes, mit der Vergänglichkeit des Lebens.
Der Titel ist zurückzuführen auf ein Gedicht von John Donne, was soviel bedeutet wie, dass der Tod eines jeden Menschen von Bedeutung ist und uns alle betrifft.
Ein weiterer Klassiker sind Phantastische Erzählungen von Edgar Allan Poe. Ich habe die Taschenbuchausgabe von den Krimal,-und Horrorgeschichten, jeweils eine relativ neue Ausgabe, Phantastische Erzählungen ist jedoch etwas älter (1990), und eine Hardcoverausgabe. Die Geschichten sind natürlich auch in den anderen beiden Ausgaben zu finden, die etwas umfangreicher sind, nur gefällt mir diese etwas ältere Ausgabe mit Illustrationen besonders gut.
Die Titel und die Formulierungen in den neueren Ausgaben unterscheiden sich etwas von der älteren, ich gehe davon aus, dass die ältere Ausgabe eher dem ursprünglichen Wortlaut entspricht.
Und man kann die Geschichten, ob neuere oder ältere Ausgabe, einfach immer wieder lesen, egal wie oft man sie schon gelesen hat.
Mögt ihr die Zusammenfassung etwas detaillierter, mit meiner persönlichen Einteilung (Charakter/Lesefluss/Logikfehler etc.) oder reicht es so wie es hier ist als Empfehlung?
E.A. Poe- Phantastische Erzählungen, Illustrationen von Gustave Doré
Hallo Silver,
AntwortenLöschenah, ich hatte gehofft, dass dich Tokioregen genauso begeistern könne, wie es bei mir der Fall war. Aber ich entnehme deinen Zeilen, dass du aktuell noch ein wenig kämpfst. Ich bin sehr gespannt auf dein Endfazit. Wie gefällt dir das Setting, wie findest du die Figuren (die Katze fand ich ja großartig). Ich bin auch sehr gespannt, was du zur weiteren Wendung zum Ende hin sagen wirst.
Ich höre ja so gut wie gar keine Hörspiele/Hörbücher. Ich denke, diese Art von Buchkonsum hat was für sich. Man kann es gut nebenbei machen. Aber irgendwie schaffe ich es nicht am Ball zu bleiben. Meine Gedanken schweifen dabei ständig ab. Dennoch habe ich schon mal ein Hörbuch gehört. Und auch festgestellt, dass die Stimme des Sprechers einiges mit der Geschichte macht. Ich denke auch, dass ein gelesenes Buch und ein gehörtes Buch völlig unterschiedlich wirken können, je nachdem, wie vertont wird.
Stephen King habe ich in der Jugend viel gelesen. Ich kann deine Begeisterung gut nachvollziehen. Mein Liebling war ganz klar: The Green Mile. Aber auch Sie und In einer kleinen Stadt gehören zu meinen Favoriten.
Ich wünsche dir einen schönen Start ins Wochenende.
Liebe Grüße
Tanja
Hallo Tanja,
LöschenWas du über Hörbücher sagst stimmt schon. Man muss aufpassen, nicht zu abgelenkt zu sein, beim Lesen ist man auf das Buch fokussiert, beim Hören driftet man öfter mal ab oder hört es so nebenbei. Daher kann ich nicht jedes Buch hören.
Die Nacktkatze in Tokioregen finde ich auch so toll:D
Ja, ich habe weitergehört und werde es auch noch beenden, ich finde es ist bisher ein klassisches Jugendbuch, die spezielle Protagonistin mit schwerer Vergangenheit/Trauma, die nirgens richtig reinpasst, der fast schon überirdische Hottie, tätowiert, muskulös und was zwischen arrogant und liebenswert. Ist ein wenig schablonenhaft aber das Setting in Japan gefällt mir, auch wenn ich es fast schon lustig finde, wie überperfekt die Sprecherin manche Worte ausspricht, wie zum Beispiel 'Fü-ton', mag ja richtig sein aber ich finds irgendwie witzig.
Ich ahne worauf es hinausläuft mit dem Vorboten des Erdbebens, was erwähnt wird und hoffe, es wird noch etwas tiefer von der Thematik her.
Ja, Stephen King, Sie/Misery ist grandios, auch die Verfilmung mag ich, Kathy Bates ist perfekt.
Es, Christine, Friedhof der Kuscheltiere, Carrie, Feuerkind..um noch ein paar zu nennen.
The Green Mile kenne ich nur als Film, fand ich aber auch sehr gut.
Danke für deinen Kommentar:)