Verschobene Wirklichkeit und Zeitlinienfehler
Lange wusste ich weder welcher Monat, noch welcher Wochentag oder Uhrzeit es war.
Die Realität war nicht real, eher eine Kulisse.
Ich war nahe dran mich aufzulösen wie die Cumulus am Himmel oder zusammenzuklappen wie ein Origami, nur dass am Ende kein Schwan oder Flamingo dabei herauskommt.Von oben bis unten mit Aufgaben vollgestopft aber irgendwie reichte es nie.
Es geht doch immer noch ein bisschen mehr, das man tun könnte. Strenge Augen beobachteten sehr genau, spitze Zungen kommentierten jeden HandschlagSchrittBlickSatz.
Das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite, hier ist alles schief und grau.
Ich war nahe dran mich in meine Einzelteile aufzulösen, wusste gar nicht mehr, wo ich bin, wer ich eigentlich bin. Oder was.
Kein Mensch aus Knochen und Blut, eher ein ätherisches Etwas oder ein ganz gewöhnlicher Geist. Buhu.
Wozu existierte ich? Es war eh alles falsch.
Die Stimme brüchig und eher ein Flüstern.
Bloß keinen einzigen eigenen Gedanken formen, bloß kein Nein oder Aber auch nur denken.
Und heute? Na, es war doch nichts? War doch alles gut?
Ich war nahe dran mich in meine Einzelteile aufzulösen, wusste gar nicht mehr, wo ich bin, wer ich eigentlich bin. Oder was.
Kein Mensch aus Knochen und Blut, eher ein ätherisches Etwas oder ein ganz gewöhnlicher Geist. Buhu.
Wozu existierte ich? Es war eh alles falsch.
Die Stimme brüchig und eher ein Flüstern.
Bloß keinen einzigen eigenen Gedanken formen, bloß kein Nein oder Aber auch nur denken.
Und heute? Na, es war doch nichts? War doch alles gut?
Sei dankbar, sei lieb, sei still.
Ich frage mich, was sie wohl gesagt hätten.
Ob sie mich vermisst hätten (hättet ihr?)
Ob es ihnen im Nachhinein leid getan hätte, ob sie zumindest für einen kurzen Moment mal hingesehen hätten.
Die drei Affen in Reinform.
Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
Nein, es war nichts, überhaupt nichts.
Ich frage mich, was sie wohl gesagt hätten.
Ob sie mich vermisst hätten (hättet ihr?)
Ob es ihnen im Nachhinein leid getan hätte, ob sie zumindest für einen kurzen Moment mal hingesehen hätten.
Die drei Affen in Reinform.
Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.
Nein, es war nichts, überhaupt nichts.
Alles war gut und nichts tat weh.
Buhu.-S.
Buhu.-S.
Oh Mann... Den Text fühle ich, und der Text tut weh. Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll, außer dass mich das gerade berührt hat. Und gut geschrieben ist dein Text sowieso. Ich mag auch die Überschrift. Wenn du dich so gefühlt hast, wie im Text beschrieben, dann wurde deine Wahrheit verschoben. Unfair, sowas.
AntwortenLöschenAlles Liebe
Yara
Hallo Yara,
LöschenTja, was ist schon fair.
Es war ein Mix aus vielen Zutaten, gar nicht mal immer böswillig, aber auch.
Schwierig.
Danke dir♡
„Ein bedrückendes Szenario… und am Ende: ‚Alles war gut und nichts tat weh.‘?!
AntwortenLöschenDer Text zeigt mir aber auch: Dahinter ist jemand, der sich seiner selbst bewusst (geworden) ist.“
Gruß in den Nachmittag
Petros
Hey Petros,
LöschenDer letzte Satz ist natürlich ironisch gemeint.
Ja, das Bewusstsein setzte irgendwann ein:)
Liebe Grüße,
Silver
Ich glaubte, in dieser Art von Selbstironie zu erkennen, wie schmerzhaft tief der Stachel noch immer sitzt.
LöschenDeshalb habe ich deinen Satz wiederholt…
Gruß ins Wochenende
Petros
Ah, dann habe ich dein '?!' fehlinterpretiert.
LöschenEin schönes Wochenende wünsche ich dir:)