The Epitome of Falseness/ Interlude 3

Ich werfe mich unruhig im Bett herum, gequält von einem Traum
Dein Name liegt schwer auf meiner Zunge, schwer wie ein schlechtes Gewissen und er liegt dort schon eine ganze Weile
Du und ich, nichtmal im Traum
Du warst die Verkörperung vom falschen Timing, vielleicht sogar der falschen Dimension
Vielleicht war ich aber auch die falsche Person, egal zu welcher Zeit, egal in welcher Welt (an dieser Stelle kann ich das vielleicht wirklich streichen) 
Wir waren beide so falsch in jeder Hinsicht, Himmelsrichtung oder Farbe, dass es beinahe amüsant ist

Dein Name schmeckt noch immer bittersüß, auch wenn uns alles trennte, Zeit, Welten, Leben, Ehrlichkeit (oder das Gegenteil davon)
Doch ich werde deinen Namen immer bei mir tragen
Zwar in keiner Urkunde oder in meiner Kontaktliste, doch schmecke ich ihn, unauslöschlich auf meiner Zunge, direkt neben meiner Narbe, wo er liegt wie ein uneingelöstes Versprechen-S.

Kommentare

  1. …ein atmosphärisch melancholischer Text mit viel Wucht.

    Gruß Petros

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