Dahinter, darunter und danach
Okay, schon gut. Ich akzeptiere es ja. Ich kämpfe nicht mehr, ich habe es verstanden. Ich versuche nicht mehr, etwas anderes zu sein oder etwas zu ändern, was doch untrennbar zu meiner DNA gehört. Ich habe so viele, unendlich viele Worte gebraucht, umschrieben, erklärt, gezeichnet. Dabei war es immer da, immer bei mir, immer in mir. Es spielt keine Rolle welche Namen ich trage oder welche Sprache ich nutze oder hinter welcher Maske ich mich verberge. Es ist unter meiner Haut, hinter meinen Rippen, in meinen Knochen, in meinem Blut. Es ist ich. Ich will immer wissen, wieso, will wissen, was darunter ist und dahinter steckt und danach passiert, einfach, weil ich nicht anders kann. Ich weiß, dass dahinter und darunter und danach auch einfach nichts sein kann, nichts mehr kommt, etwas unvollständig ist. Und unvollständig bleibt. Auch wenn ich es akzeptiere – aufhören zu suchen werde ich nie. -S.